Von Wales flog ich dann nach Dublin. Eigentlich wollte ich ja die Fähre nehmen, aber da meine Seebeine ganz schlecht sind und es auch etwas teuerer ist als Fliegen, wurde daraus dann nichts. In Ireland habe ich mich mit meiner Ex-Mitbewohnerin Jess und ihrer Schwester Aimee getroffen. Die beiden haben entschieden Australien zu verlassen und ihr Glück in Irland zu suchen. Zuerst standen uns aber 4 Tage Oxegen (das grösste Musikfestival in Irland)bevor. Desswegen habe ich von Dublin auch nicht wirklich viel gesehen, da wir nur zwei Tage dort waren und wir diese zum Vorbereiten aufs Festival (Zelt, Gummistiefel, WC Papier, Trockenshampoo und Babywipes)brauchten. Das Festival war wahnsinnig,ich habe noch nie ein Festival mit so viel Chaos erlebt. Zugegeben, ich habe schon lange nicht mehr an einem Festival gezeltet und werde dies wohl auch nie wieder tun (irgendwann wird man einfach doch zu Erwachsen). Die Musik war aber super und es gab ein wiedersehen mit Laura Kennedy, einer Gilhooleys Überlebenden! Gesehen: The Coronas, Lily Allen, Fun Lovin‘ Criminals, Pendulum, Snow Patrol, Blur, Howling Bells, Eagles of Death Metal, Regina Spektor, Maximo Park, Sneaky Sound System, Bloc Party, Kings of Leon, Lady Gaga, Starsailor, Friendly Fires, The Maccabees, The Ting Tings, The Specials, Razorlight, The Killers. Wie an allen Festivals war das Angebot so gross und gut das ich nur nen Bruchteil sehen konnte, Highlights: Blur, The Killers, Lowlights: Lily Allen, Kings of Leon.Nach 4 Tagen matsch, regen, kälte und chaos waren wir richtig froh wieder in der Jugendherberge zu sein. Da es aber immer noch regnete, kehrten wir Dublin den Rücken und bussten nach Galway. Dort machten Jess und ich einen zwei Tages Ausflug auf die Aran Inseln und Aimee versuchte einen Job zu ergattern. War aber nichts also bussten wir weiter nach Cork, wo wir noch einmal Laura trafen und wir dann getrennte wege gingen. Aimee begab sich auf weiter Jobsuche und Jess und ich hatten genug vom Regen und flogen spontan nach Lisabon. (Irland ist bestimmt wunderschön, aber halt sehr ähnlich wie Schottland, und ja der Regen war nicht gerade förderlich).



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