Ja die Fluten hier in Brisbane sind schlimm, die Bilder beaengstigend. Aber meiner Mum und mir geht es gut. Wir wohnen beide auf anhoehen und sollten nicht betroffen sein.

Bilder, infos und statistiken: Brisbane Times oder 7 News

Um 15:00 uhr sollte der Fluss am hoechsten stehen, wenn ich kann werde ich bei einem sicheren Ausssichtspunkt Photos machen gehen.

Take care and Watch this space…

Photos auf Facebook…

Itz isch dä summer verby , chuum isch’s häu nachtet’s y…

Tja es ist Herbst, ich muss Socken und Langarmpulli’s anziehen, habe gerade Finken bestellt und schon eine Pet-Bettflasche gemacht.

Erstaunlich ist das das Thermometer immer noch um die 21 grad anzeigt…

Ich glaube man nennt das Anklimatisiert!

Wuensche schoenen Fruehling in Europa.

Nach Vier Monaten Europa und Schottland, ging es auf der Heimreise noch in Buenos Aires (BsAs) bei Annette Portmann vorbei. Unorganisiert wie ich geworden bin, habe ich meinen Reiseführer in Brisbane gelassen und musste einen neuen kaufen, egal. Annette hatte mir genaue angaben gegeben wie ich sie in der Botschaft finde, wo ich dann ihren Hausschlüssel in Empfang nehmen konnte und ihre Wohnung unsicher machen. Blöde nur das sie in BsAs spanisch sprechen und ich nicht, irgendwie habe ich das ein bischen vergessen. Macht nix, man kommt mit Händen, Füssen, lächeln und nicken überall gut durch. Bald konnte ich sogar Guten Tag und Danke sagen. Eigentlich wollte ich ja noch ein bischen mehr von Argentinien sehen als nur die Hauptstadt, aber es war mir dann bei Annetti zu wohl, also habe ich entschieden in BsAs zu bleiben. Wir haben viel gegessen, (Hmmmm, Fleisch, Hmmmm, Glacé, Hmmmm Licuados)gelacht, getrunken und geschwatzt. Ich durfte mit, Kate beim Marathon anfeuern und zwei ganz verschiedene Tango Konzerte geniessen. Wir haben Friedhöfe entdeckt, sind Busgefahren, haben die Lifttüren immer geschlossen, haben Lederwaren gekauft und den Disco besucht. Buenos Aires war fantastisch, ich werde bestimmt zurück kehren, vorallem weil ich den Käse immer noch nicht gefunden habe…

Ein weiterer Grund warum ich so lange in Europa blieb war ja um zu gucken ob Schottland immer noch eines meiner Traumländer zum leben ist, und ich nehme es hier jetzt gleich vorneweg, nein, ist  es nicht. Edinburgh ist wunderschön, und immer noch eine meiner liebsten Städte, aber zum nur besuchen. Es regnet einfach zu viel. Ich hatte mir vorgenommen zwei Monate in Edinburgh zu arbeiten und leben, das leben war relative einfach organisiert, ein junges Pärchen mit zwei Katzen vermieteten ihr Gästezimmer während der Festivalzeit und ich hatte ein zu Hause. Der Job lies auf sich warten. Ich hatte die Schwierigkeit der Arbeitssituation in GB wirklich unterschätzt. In Irland merkte ich wie schlecht sie ist, aber irgendwie dachte ich das sei doch kein Problem. Einen Monat lang habe ich etwa 50 Bewerbungen verteilt und nichts gefunden, zum Glück konnte ich ein paar mal Gwens Tochter Isabella hüten, das gab mir was zu tun. Im September habe ich dann dank eines Temporärbüros (hätte auch früher darauf kommen können, aber es sollte wohl so sein)arbeit gefunden. Ich habe im Hibernian-Fussball-Stadium gearbeitet, in einem Chips-Van, an Banketten, in einem Konferenzzenter und dann noch Studentenheime geputzt. Viele neue nette Leute kennengelernt, viel an mir gearbeitet, Edinburgh entdeckt und so viel gelesen wie noch nie. Schottland, I love you, aber den Regen kannste behalten.

Nach 2 Monaten Europareisen waren wir wieder zurück in England, wo sich Jess‘ und meine Wege trennten, sie ab nach Afrika und ich wieder rauf nach Schottland.

Tja Irland war uns zu nass, und Jess hatte schon viele Orte in Europa gesehen und ich wollte einfach raus aus dem Regen. Portugal wurde erwähnt und Lisabon gebucht. Es wurde an alte Freunde gedacht, also habe ich Kontakt mit Susanne Tanner aufgenommen um zu sehen ob sie noch immer in Lisabon studiert, und tatsächlich. So wurden wir dann am Flughafen von Suslä in Empfang genommen, was super war da weder Jess noch ich portugisisch sprechen. Lisabon ist eine wunderschöne Stadt und hat unheimlich viel zu bieten. Dank Suslä und ihren Freunden haben wir einen einmaligen Einblick in die Kultur erhalten. Es war wirklich ein perfekter Abstecher in der Sonne. Wir haben in zwei der schönsten Backpackers je gewohnt und durften sogar Suslä und Lourenços wohnung hüten. Wir haben geschlemmt (und vonwegen als Vegetarier komme man in Portugal kaum durch, ich habe noch nie so viel feines Fleischloses gegessen)getantz, getrunken und gestaunt. Sehenswürdigkeiten abgeklappert und ich habe endlich einen echten Mondfisch gesehen. Es war wirklich super, obrigada,obrigada, obrigada Suslä, Lourenço, Rute and Steven.

Von Wales flog ich dann nach Dublin. Eigentlich wollte ich ja die Fähre nehmen, aber da meine Seebeine ganz schlecht sind und es auch etwas teuerer ist als Fliegen, wurde daraus dann nichts. In Ireland habe ich mich mit meiner Ex-Mitbewohnerin Jess und ihrer Schwester Aimee getroffen. Die beiden haben entschieden Australien zu verlassen und ihr Glück in Irland zu suchen. Zuerst standen uns aber 4 Tage Oxegen (das grösste Musikfestival in Irland)bevor. Desswegen habe ich von Dublin auch nicht wirklich viel gesehen, da wir nur zwei Tage dort waren und wir diese zum Vorbereiten aufs Festival (Zelt, Gummistiefel, WC Papier, Trockenshampoo und Babywipes)brauchten. Das Festival war wahnsinnig,ich habe noch nie ein Festival mit so viel Chaos erlebt. Zugegeben, ich habe schon lange nicht mehr an einem Festival gezeltet und werde dies wohl auch nie wieder tun (irgendwann wird man einfach doch zu Erwachsen). Die Musik war aber super und es gab ein wiedersehen mit Laura Kennedy, einer Gilhooleys Überlebenden! Gesehen: The Coronas, Lily Allen, Fun Lovin‘ Criminals, Pendulum, Snow Patrol, Blur, Howling Bells, Eagles of Death Metal, Regina Spektor, Maximo Park, Sneaky Sound System, Bloc Party, Kings of Leon, Lady Gaga, Starsailor, Friendly Fires, The Maccabees, The Ting Tings, The Specials, Razorlight, The Killers. Wie an allen Festivals war das Angebot so gross und gut das ich nur nen Bruchteil sehen konnte, Highlights: Blur, The Killers, Lowlights: Lily Allen, Kings of Leon.Nach 4 Tagen matsch, regen, kälte und chaos waren wir richtig froh wieder in der Jugendherberge zu sein. Da es aber immer noch regnete, kehrten wir Dublin den Rücken und bussten nach Galway. Dort machten Jess und ich einen zwei Tages Ausflug auf die Aran Inseln und Aimee versuchte einen Job zu ergattern. War aber nichts also bussten wir weiter nach Cork, wo wir noch einmal Laura trafen und wir dann getrennte wege gingen. Aimee begab sich auf weiter Jobsuche und Jess und ich hatten genug vom Regen und flogen spontan nach Lisabon. (Irland ist bestimmt wunderschön, aber halt sehr ähnlich wie Schottland, und ja der Regen war nicht gerade förderlich).

Nach zwei bekannten Plätzen wurde Neuland entdeckt. Von Genf gings flugs nach Bristol und zugs nach Cardiff in Wales. Dort wurde ich von Emma Vile, einer Backpackerbekanntschaft aus Australien, in empfangen genommen. Am ersten, und leider auch einzigen richtig sonnigen Tag, erkundeten wir einen Skulpturenpark (Parc Penallta)in der nähe von Emma’s Wohnort. Dort hatte es, wie erwartet, Skulpturen, darunter ein Minenarbeiter aus Holz, ein UFO und ein Pferd aus Erde. Die nächsten paar Tage verbrachten wir dann damit dem Regen auszuweichen. Wir Genossen die Läden in Cardiff, Fütterten Gänse beim „schrägen“  Schloss und assen viele welsche Spezialitäten (Hmmm, Welsh Cakes). In Wales wird auch Doctor Who gefilmt. Ich hielt natürlich überall ausschau, leider habe ich nur die Tardis gesehen. Cardiff ist eine wunderschöne, kleine Stadt und Wales hat auch eine eigene Sprache, die es mir sehr angetan hat. Obwohl ich immer noch der Überzeugung bin das die meisten Worte erfunden sind, aber Emma hat sich fest mühe gegeben mir die Ausprache von Bestimmten Orten beizubringen (siehe Video).

Lukas Lattrell

Emmental

Nach einer Woche in Schottland, gings ab in die Schweiz. Hui, was war ich gespannt. Am Flughafen in Genf wurde ich von Züri abgeholt und nach Bern, zu meinem zu Hause bei Anja, gefahren. Unterwegs wurde mir noch die neuste Shopping-Atraktion in Bern gezeigt und ich konnte im Migros schwelgen. Hmmmm, was ist die Schweiz doch für ein Schlaraffenland.

Kaum angekommen wurde organisiert, geplant und gemacht. So viele Leute wollte ich doch sehen. Leider hat es nicht ganz für alle geklappt und für viele war es zu Kurz. Ich hoffe aber ein paar Freunde mal hier empfangen zu dürfen und werde wohl auch wieder einmal vorbei kommen.

Mein erstes Wochenende verbrachte ich im Emmental, und startete , Danke Isa, mit dem Gotthelf-Märit. Was für eine Überforderung, aber es war so schön. Am Abend wurde dann bei Lenghusers, El und Phi, die neue Brätlistelle mit einem riesen Feuer eingeweiht. Habe fast ein bischen vergessen wie toll man in der Schweiz brätelt, vorallem bei Fankweilers.

Die nächste Woche verging die Zeit wie nix. Mit Besuchen, Aperos und Znachts, war ich sehr gut unterhalten. Das zweite Wochenende machte ich dann bei Monika in Biel zwischenstopp. Und schon war die letzte Woche in der Schweiz angekommen, und weiter im gleichen Stil. Diese Woche war eine Film-Fest Woche. Am Mittwoch gings and den Blausee ins Openair-Kino, was für ein Spass,Danke El! Und am Donnerstag wurde es Französisch, Danke Henne. Am Wochenende wurde wieder gefeiert, dieses Mal bei Portmanns im Garten, die andere Ausreisserin war auch zu Besuch.

Danke allen für die wunderbare Gastfreundschaft, die Essen, die Gespräche, das Lachen und die Erlebnisse. Habe euch alle sehr gerne und ihr seit mir immer nahe.

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